Offizielle Bildungspartnerschaft mit der FSR unterzeichnet
Am vergangenen Dienstagabend wurde die sehr erfreuliche Zusammenarbeit im Rahmen eines Eltern-Schülerabends an der Friedrich-Schiller-Realschule in Langenau von Schulleiter Martin Mezger und Andreas Werther schriftlich fixiert.
Auch Frau Silvia Geppert, Leiterin Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft bei der IHK Ulm, war vor Ort und sprach ihre Glückwünsche zur geschlossenen Bildungspartnerschaft aus. Sie weiß, dass Schüler Vorbilder brauchen und daher durch Einblicke in die Berufswelt enorm profitieren. Die Bildungspartnerschaft gebe Schülern tiefe Einblicke und die Chance zu erleben „wie die Wirtschaft tickt“.
Vor etwa 80 interessierten Eltern und Schülern referierte Frau Licht, ebenfalls von der IHK Ulm, unter dem Motto „400 Chancen für die Zukunft“ im Anschluss über die vielseitigen Aspekte, Chancen und Möglichkeiten einer dualen Berufsausbildung. In Deutschland gebe es mit rund 350 Ausbildungsberufen und 50 dualen Studiengängen viele Möglichkeiten der Berufswahl.
Sie ermutigte die anwesenden Schüler dazu, möglichst viele Chancen zu nutzen, um mit Betrieben in Kontakt zu treten, um sich auszuprobieren, individuellen Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen, Interesse zu zeigen und für die Bewerbungsphase in Erinnerung zu bleiben.
Im Anschluss stellten sich die Ausbildungsverantwortlichen der Kooperationspartner der Schule dem Plenum verschiedenen Fragen.
Themen waren unter anderem die Form und der richtige Zeitpunkt für die Bewerbung.
Hier unterschieden sich die Ansichten deutlich. Während Herr Glatz von der Firma Rainz ebenso wie Frau Sedlbauer von Bosch Rexroth und Herr Hummler, Ausbildungsleiter von ScanPlus, Bewerbungen für Ausbildungsstellen bereits mit einem Jahr Vorlauf erwarten, können bei Optikermeister Schupke oder Frau Schaule, Pflegedienstleiterin im Sonnenhof, auch kurzfristige Bewerbungen durchaus erfolgreich sein. Ein klarer Trend geht zu elektronischen Bewerbungen, teilweise werden mittlerweile sogar ausschließlich diese entgegengenommen.
Die Experten hatten einige Tipps für zukünftige Bewerber parat, hier die zwei wichtigsten:
- eine seriöse E-Mail-Adresse zur Bewerbung benutzen,
- den richtigen Ansprechpartner adressieren und „Copy-Paste“ Fehler vermeiden.
Lob aus dem Publikum gab es, als ScanPlus-Ausbildungsleiter Hummler den Stellenwert von Zeugnisnoten im Bewerbungsprozess bei ScanPlus erklärte. Selbstverständlich achte auch er auf die aussagekräftigen Kopfnoten und nehme die Fachnoten zur Kenntnis. KO-Kriterium seien diese bei der Bewerberauswahl aber nicht. Vielmehr interessiere ihn, was die jungen Bewerber sonst auf dem Kasten haben und auch, wie sie ihre Freizeit gestalten. „Wer im Zeugnis nicht so gut dasteht, kann das bei ScanPlus auch durch die Teilnahme an IT-Camps wettmachen“, erklärte Hummler, denn die Absolventen der Camps haben beste Chancen auf ein Vorstellungsgespräch. Als Experten-Tipp gab er an, den privaten Bereich des Lebenslaufs wie Hobbies und Interessen nicht zu stiefmütterlich zu behandeln.
ScanPlus-Geschäftsführer Andreas Werther appellierte in seinem Schlusswort nochmals daran, schon während der Schulzeit alle Chancen zur Qualifizierung und Orientierung zu nutzen und sich auszuprobieren, bei Praktika oder Angeboten wie den IT-Camps von ScanPlus wirkliches Interesse zu zeigen und so in guter Erinnerung zu bleiben. Darüber hinaus sei es wichtig, sich bereits als junger Mensch sozial zu engagieren, erste Erfahrungen in der Teamarbeit zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen. Häufig entdecke man hierbei sogar seine persönlichen Stärken, die sich zur „Berufung“ weiterentwickeln lassen können.


